Mannschaften

3 März
U20 TuS Wunstorf - SD Isernhagen
Datum 03.03.2024 14:00 - 17:00
9 März
U14 - HSK Lister Turm - SD Isernhagen
09.03.2024 14:00 - 17:00
16 März
U12 SZ Bemerode - SD Isernhagen 2
16.03.2024 14:00 - 17:00

Vereinsturniere

1 März
Frühjahrsopen Runde 2
01.03.2024 19:00 - 22:30
15 März
Frühjahrsopen Runde 3
15.03.2024 19:00 - 22:30
5 Apr.
Frühjahrsopen Runde 4
05.04.2024 19:00 - 22:30
19 Apr.
Frühjahrsopen Runde 5
19.04.2024 19:00 - 22:30
3 Mai
Frühjahrsopen Runde 6
03.05.2024 19:00 - 22:30
31 Mai
Frühjahrsopen Runde 7
31.05.2024 19:00 - 22:30

Trainingszeiten

  Kinder & Jugendliche  Erwachsene
Mo. 16:30-18:00 Uhr -
Mi. 16:30-18:30 Uhr ab 18:30 Uhr
Fr. ab 16:30 Uhr ab 18:00 Uhr

Vom 28.10. bis zum 31.10. fand nach einem Jahr Pause wieder die Bezirkseinzelmeisterschaft (BEM) in Lehrte statt. Wir nahmen mit 10 Spielern und einem Betreuer daran teil:

Isabel Sibbertsen (U12)

Benedict Sibbertsen, Lennard Bartel (U14)

Julian van Beers (U18)

Hannes Braun, Joachim Glaschak, Reinhard Altrock, Frederic Schmidt (C-Open)

Holger Ernst (B-Open)

Robert Elsner (A-Open)

Patrick Dähn (Betreuer)

Für die in der U12 startende Isabel war es das erste Turnier, abgesehen von der Jugendvereinsmeisterschaft, und es gab für sie auch gleich zu Beginn einen schweren Brocken mit Simon Barg (1218 DWZ, SV Warmsen).

Sie gab was sie konnte, doch unterlag sie am Ende recht schnell. Nachdem wir uns in der Pause bis zur nächsten Runde zusammengesetzt hatten und einen "Matchplan" für die nächsten Spiele aufgestellt hatten, musste sie wieder ans Brett, dieses Mal gegen Leo Lee Schmugge (843, HSK Lister Turm). Und siehe da: der Matchplan schien aufzugehen! Isabel hatte jedoch ihre Grundreihe so geschwächt, dass es Leo gelang, sie Matt zu setzen. In der dritten und für den ersten Tag letzten Runde spielte sie gegen Alexander Pashnin (-, H96) und gewann ihre erste Partie.

Am zweiten Tag spielte sie als erstes gegen Liyara Aldemir (-, SK Anderten) und sicherte sich relativ schnell ihren 2. Punkt. In der folgenden Runde traf sie auf Felix Ebel (1018, SK Lehrte) und bereits nach kürzester Zeit war sie fertig. Sie geriet in eine Eröffnungsfalle, so dass sie bereits im 6.(!) Zug Matt war. Dafür schien in der dritten Partie gegen Mika Hommel (897, SK Lehrte) wieder alles super zu laufen: Zwei Türme und ein Läufer mehr. Doch Ich kam grade rechtzeitig um zu sehen, wie Isabel Patt setzte (worüber sie sich sehr ärgerte).

Der dritte Tag brachte nach einer Niederlage gegen Enno Pieper (767, H96) jedoch nur noch Zählbares: Remis in besser Stellung gegen Artiom Kaplan (-, SZ Bemerode) sowie einen Sieg gegen Lilya Aldemir (-, SK Anderten).

Am letzten Tag bewies Isabel, was in ihr schlummert: mit Dame gegen Turm und Springer ließ sie ihrem Gegenüber Elias Prince Barker (-, HSK Lister Turm) das Nachsehen, was nicht so einfach ist. Abschließend gab es noch eine Niederlage gegen Moritz Krüger (1176, H96).

In der Tabelle belegte Isabel einen tollen 18. Platz. Zudem bekam sie den Pokal für "Bestes Mädchen".

In der U14 hatten wir mit Benedict Sibbertsen und Lennart Bartel zwei in der oberen Hälfte zu erwartende Spieler und konnten im Stillen vielleicht auf eine Überraschung hoffen. Doch sollte es nicht sein. Während Lennart aus den ersten drei Partien nur einen Punkt an Venera Margaryan (1383, SK Lehrte) abgab, gab Benedict nur einen Punkt an Jannes Ahlbrecht (-, SK Lehrte) ab.

So kam es wie es kommen musste: in der 4. Runde begegneten sie sich am Brett und am Ende stand ein Remis.

Aus den drei Folgenden Runden gelang Lennart leider nur noch ein Sieg, die anderen beiden Partien gingen verloren. Noch schlimmer erging es Benedict: Obwohl er gegen Jannik Kieselbach (1685, SK Lehrte) noch so gut wie möglich gegenhielt, verlor er und holte aus den anderen beiden Partien nur noch 0,5 Punkte.

Allerdings muss man dazu sagen, dass es für beide das erste große Turnier war.

In der Tabelle belegte Benedict einen trotzdem tollen 10. Platz, während Lennart auf einem super 6. Platz das Turnier beendete.

Im C-Open hatten wir mit Reinhard Altrock, Joachim Glaschak, Frederic "Freddy" Schmidt und Hannes Braun gleich mehrere "heiße Eisen" im Feuer. Allerdings waren 12 Teilnehmer ohne DWZ, die konnte man halt nicht wirklich einschätzen.

Während Freddy aus den ersten beiden Runden 2 Punkte holte, Hannes 1, Reinhard und Joachim je 1,5, zeigte sich, dass Spieler ohne DWZ sehr gute Spieler sein können! Also wirklich, fast schon zu stark für das C-Open!!

Am zweiten Tag ließen fast alle Drachen Schuppen (Federn): Freddy gewann keine Partie und auch sonst lief bei ihm nicht viel zusammen, so dass er bei 2 Punkten blieb. Hannes konnte die erste Partie zwar gewinnen, doch in der zweiten hatte auch er das Nachsehen, so dass er auch auf 2 Punkte kam. Reinhard spielte jedoch wie entfesselt und bieb in beiden Partien siegreich, wodurch er auf starke 3,5 Punkte kam. Joachim hatte nach einer Niederlage die richtige Antwort parat und holte in der zweiten Runde den Punkt wodurch er bei 2,5 Punkten stand.

Am dritten Tag waren ein paar Vereinsduelle zu erwarten, doch blieben sie aus.

Freddy konnte zwar auf das Remis der ersten Runde des Tages aufbauen, hatte jedoch in der zweiten Runde das Nachsehen, so das er auf 2,5 Punkte kam. Hannes zeigte (endlich!), warum er in unserer 2. Mannschaft spielte: Er holte starke 1,5 Punkte!. Reinhard blieb auch in der ersten Runde des Tages ungeschlagen (Respekt!), hatte dann jedoch gegen den späteren Turniersieger das Nachsehen, so dass er am Ende des Tages bei starken 4,5 Punkten stand. Joachim hatte in der ersten Runde des Tages den an Eins gesetzten Spieler gegen sich und kämpfte lange, doch er verlor. Er traf in der zweiten Runde auf Freddy`s Erstrundengegner und spielte wie Freddy auch Remis, was für ihn bedeutete, bei 3 Punkten zu stehen.

Am vierten und letzten Tag ging es bei Reinhard noch um einiges. Er hatte tatsächlich die Chance auf den 3. Platz. Er gewann seine letzte Partie und schaffte es, den 3. Platz nach Hause zu schaukeln. Für Freddy gab es hingegen keinen versöhnlichen Turnierabschluss. Er verlor auch die letzte Runde und blieb bei 2,5 Punkten. Hannes konnte die letzte Runde gewinnen und stand bei 4,5 Punkten und auch Joachim konnte sich über einen gelungenen Abschluss des Turniers mit einem Sieg freuen.

In der Tabelle belegte Freddy einen wohl für ihn enttäuschenden 21. Platz, Joachim einen guten 10. Platz, Hannes einen tollen 6. Platz und Reinhard einen super 3. Platz

Im B-Open hatten wir mit Holger nur einen Teilnehmer. Da er eher in der unteren Hälfte der Setzliste stand, war ihm schon vor Turnierbeginn klar, dass er zumindest in der ersten Runde einen echten Brocken vor sich haben würde, was auch so kam: Ruben Korb vom SV Laatzen, der Holger auch schlug. In der zweiten Runde traf er auf Reinhard Bartel vom HSK Lister Turm. In einer Intensiven Partie trennten man sich Remis.

Am zweiten Tag war Holger dann auch siegreich. Gab es gegen Aaron Aimè Buhlmahn vom SK Anderten noch ein Remis, so gelang ihm in der folgenden Partie der erste Sieg. Die Gegnerin war niemand anderes als Charlotte Loßin, langjähriges Mitglied der Schachdrachen, jetzt bei HSK Lister Turm!

Der dritte Tag war hingegen total zum Vergessen: Durch Niederlagen, sowohl gegen Benjamin Luft (H96) als auch Niklas Prahl (SK Anderten), blieb er bei 2 Punkten.

Die Partie am vierten Tag war nun die Chance, das Turnier wenigstens noch erfolgreich abzuschließen, doch wieder musste man sich mit einem Remis zufrieden geben, was unterm Strich 2,5 Punkte ergeben hat.

Im A-Open hatten wir mit Robert unser "Wunderkind" (das mittlerweile halt auch schon 16 ist). An 17 gesetzt gelang ihm nach der Niederlage gegen Johannes von Mettenheim in der zweiten Runde ein dickes Ausrufezeichen zu setzen, indem er Andreas Herrmann schlug.

In der dritten Runde kam es zum "Classico", dem Spiel gegen Philip Reimer. Nach hartem Kampf gelang es Philip, die Partie für sich zu entscheiden. In der vierten Runde hatte er mit Benedikt von Knobloch zur Abwechslung mal einen Gegner mit geringerer DWZ, was jedoch nicht viel bedeutet da aufgrund von Corona Leistungssprünge zu erwarten waren. Robert ließ sich jedoch nicht beirren und gewann die Partie und blieb somit bei starken 50%. In der fünften Runde wartete nun Lucas Kiesel. In einer intensiven Partie konnte er Robert schlagen. Die sechste Runde hatte ein jetziges "Wunderkind" für als Gegner vorgesehen: Tim Sauer. Was sollte nur dabei rauskommen? Es wurde der erhoffte Sieg. Damit stand Robert weiter bei 50%, hatte allerdings alle Schwarzpartien verloren. Was sollte das für die siebte Runde bedeuten, in der er nochmal Schwarz haben würde? Doch nun zeigte er, dass er auf der BEM auch mit Schwarz gewinnen kann: Er schlug Uwe Serreck und beendete das Turnier mit 4 Punkten.

In der Abschlusstabelle landete, aufgrund der schlechteren Feinwertung, Robert auf einem Mega 10. Platz, Punktgleich mit dem 5. Platz

In der U18, die dieses Jahr als Rundenturnier stattfand, spielte Julian mit, der sich Hoffnungen auf die Qualifikation für die Landeseinzelmeisterschaft machte. Doch die Konkurrenz war groß: mit Konrad Kosmehl und Tizian von Knobloch waren zwei Spieler über 1500 DWZ die klaren Favoriten. Die erste Runde zeigte auch gleich, wie umkämpft dieses Turnier sein wird: Julians Gegner Mark Wilhelm wollte in einer klaren Remisstellung weiterspielen. So kam er erst kurz vor 14.30 Uhr zum zu dieser Zeit wohlverdienten Remis. Daher war nicht viel Zeit zum Durchschnaufen, der nächste Gegner wartete: Christoph Wenzel. Christoph gab alles, doch Julian hatte das bessere Ende für sich. Auch aus den beiden folgenden Partien gegen Leonard Drewke und Liam Aldemir ging Julian als Sieger hervor, so dass es in der fünften Runde zum großen Showdown kam: Die Partie gegen Konrad. Zu dieser Partie kann ich nichts anderes sagen als: Julian spielte, als wäre er ein Schachprogramm. (s. Bericht von Frank!). Gefühlt keine Ungenauigkeit, keine Fehler, keine Patzer; einfach schnörkellos und geradlinig.

So kam es, dass Julian nun auf dem 1. Platz stand, doch konnte er ihn verteidigen? Vor allem da nun direkt der nächste Favorit kam: die Partie gegen Tizian. Das am Ende stehende Remis hieß, dass Konrad sich nun doch noch relativ gute Chancen auf die Qualifikation zur Landeseinzelmeisterschaft machen konnte. In der siebten und letzten Runde sollte also nun die Entscheidung fallen: wer qualifiziert sich? Julian oder Konrad? Während Konrad gegen Liam Aldemir wohl einen Punkt holen würde hatte Julian mit Kilian Schramm ein anderes Kaliber vor sich...

Doch Julian zeigte noch einmal seine ganze Klasse und besiegte auch Kilian, sodass für ihn zur Randnotiz wurde, dass Konrad gegen Liam verlor.

So erreichte Julian mit 6 Punkten den 1. Platz, wodurch er sich für die Landeseinzelmeisterschaft qualifiziert hat. Hier Nochmal: Glückwunsch!!!

Ein Großes Danke auch an die Eltern, die sich bereit erklärt hatten, uns zu fahren bzw. uns das Turnier so erleben lassen zu können.

Ein nicht kleinerer Dank geht an Organisatoren des Turniers, es war echt schön.

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